6. März 2026, unterwegs

Die Taschen sind gepackt, wir frühstücken und stecken jede noch eine „Fette Dorate“ (Zwieback) für unterwegs ein und dann gehen wir ein letztes Mal zum „Bacaro ae Bricoe“. Während wir einen Caffè trinken, bereitet uns die nette Bedienung ein Lunchpaket zu, für mich gibt es gratis einen Carnevale-Krapfen dazu. Auf dem Rückweg zum Gepäck abholen feuern wir noch eine Damenmannschaft an und dann geht es zum Bahnhof wo unser Zug pünktlich abfährt. Abgesehen von einem pathologisch redseligen Italiener verläuft die Fahrt ruhig. Auch das Umsteigen in München klappt prima. In Wendlingen kommt dann die Durchsage, „Wegen eines Personenschadens voraussichtlich eine Stunde Verspätung“. Zum Glück holt uns Bernd mit dem Auto ab.

5. März 2026, Venedig

Irgendwie fühlen wir uns beide nach dem Frühstück total gestopft und nehmen vorsorglich Martinas Kräutertropfen. Dann ziehen wir los zum Bahnhof um von dort zur Rialtobrücke zu fahren und über den Markt zu schlendern. Die Brücke ist bereits voller Touristen und der Markt ist bereits fast abgebaut. Da hätten wir wohl doch früher aufstehen sollen. Wir schlängeln uns durch die Gassen um bei „da Lele“ einen Ombre, also ein Achtele als Frühschoppen zu uns zu nehmen. Martina ist das allerdings noch etwas zu früh. Es ist viel los und ich freue mich sehr, dass er die letzten Jahre gut überstanden hat. Weiter geht es zum schönen Campo Santa Margherita wo wir einen Caffè zu uns nehmen um unsere Lebensgeister zu wecken. Weil wir zum Mittagessen wieder in unsere Lieblingsbar im Cannaregio wollen, gehen wir zum Anleger Zattere, schauen noch kurz ob wir in eine Gondelwerkstatt hinein spickeln können — leider nicht und fahren dann zur Piazzale Roma und von dort geht es zu Fuß weiter. So kommen wir etwas spät zu unserem super leckeren Lunch und beschließen anstatt ins Peggy Guggenheim Museum nochmal nach Murano und dort ins Glasmuseum zu gehen. Auf dem Weg schauen wir in die Kirche Sankt Alvise rein und bewundern die Tromp l’oeil Decke. Leider sind wir dann für das Glasmuseum fünf Minuten zu spät dran und bis wir wieder von Murano weg kommen hat auch San Michele, die Friedhofsinsel geschlossen. Deshalb fahren wir zurück zu Sankt Alvise, schmunzeln über die Madonnenstatue die dort den Fußballplatz beschützt, machen uns auf den Heimweg und ruhen uns noch ein bisschen aus. Und zum Abschluss geht es ein letztes Mal ins Restaurant um die Ecke.

4. März 2026, Venedig

Wir werden vom Glockenklang einer Kirche geweckt, machen uns fertig für den Tag und frühstücken reichhaltig. So gerüstet ziehen wir los um all die Kirchen und Scuole anzuschauen die uns unser freundlicher Hotelier empfohlen hat. Leider biegt unser Vaporetto am Piazzale Roma in die falsche Richtung ab, so dass wir erneut an der Giudecca entlang fahren und am Markusplatz aussteigen. Das muss ein Trick der Tourismusindustrie Venedigs sein, dass man immer am Markusplatz landet. Nicht schlimm, laufen wir eben von dort los zuerst zum berühmtesten Buchladen in Venedig, der „Libreria Acqua Alta“. Dort ist es wirklich sehr ungewöhnlich mit Badewannen, einer Gondel und Booten die alle mit Büchern gefüllt sind, aber auch sehr touristisch. Wir ziehen weiter zur Scuola di San Marco. Die Scuole Venedigs waren ursprünglich Bet-, Bruderschafts- und Fürsorgehäuser von Handwerkszünften die finanziell gut gepolstert und so in der Lage waren die schönen Künste zu unterstützen. Die Scuola di San Marco liegt im oberen Stockwerk eines Krankenhauses und beherbergt alte Schriften und medizinisches Werkzeug. Während sich Martina alles anschaut warte ich draußen, lese ein bisschen und schaue umher. Dabei fallen mir auch die Schornsteine auf, die am oberen Ende wie Blüten auseinander gehen. Man hat sie damals so gebaut um die Stadt vor Funkenflug zu schützen, denn durch die Erweiterung wirbelte der Rauch länger herum und kühlte dabei ab. Was für eine tolle Idee. Unser nächster Halt ist die Kirche San Maria di Miracoli mit einer wunderschönen hölzernen bemalten Kassettendecke. Inzwischen meldet sich langsam ein kleines Hungergefühl, Zeit sich auf den Weg zum „Bacaro ae Bricoe“ am Fondamente dei Ormesini zu machen. Dort haben wir gestern unseren ersten Caffè getrunken und fanden es so charmant, dass wir beschlossen haben wieder hinzugehen. Und wir bereuen es nicht, es ist lustig, es ist lecker, der Caffè geht aufs Haus — wir sind verliebt. Nach unserem Spritz leicht beschwingt machen wir uns auf zum Vaporettoanleger um nach Murano zu fahren. Das Museum hat leider bereits geschlossen und in den Läden gibt es nichts was uns wirklich reizt. Wir schauen noch kurz in die Kirche Santa Maria e Donato, die aber außen mit dem runden Balkon interessanter ist als innen. Heute ist es recht frisch daher eilen wir zurück zum Vaporettoanleger um heim zu fahren. Auf dem Boot kurze Verwirrung, denn dort steht es fährt zur Giudecca, aber dann fährt es zum Glück doch zum Hotel. Wir erforschen die Restaurants in unserer Nachbarschaft und landen wieder im selben Restaurant wie gestern, wo wir wie alte Stammkunden begrüßt werden.

3. März 2026, Venedig

Wir haben recht gut geschlafen und kurz nach 7:00 h fragt der Schaffner ob wir bereit sind für unser Frühstück. Dabei erfahren wir auch, dass vier Fahrgäste in der Nacht bestohlen worden sind, unter anderem eine unserer Abteilnachbarinnen. Die Geldbeutel sind wohl alle wieder aufgetaucht, aber natürlich ohne Bargeld. Martina erinnert sich daran, dass es in der Nacht mal kurz geklopft hat, das war wahrscheinlich der Dieb, unsere arme Nachbarin, was für ein blöder Start in den Urlaub. Kurz darauf, pünktlich um 8:34 h kommen wir an und besorgen uns als erstes je einen Drei-Tage Pass fürs Vaporetto. Google Maps können wir leider nicht einsetzen, denn mein Handy-Akku ist komplett leer, aber Martina führt uns zielsicher zum Hotel. Wir geben unser Gepäck ab und gehen los am Kanal entlang durch das erwachende Canareggio. Und Venedig verzaubert uns sofort, wir schauen hier in kleine Gässchen, dort in einen Garten und lassen uns einfach treiben. Zwischenrein gibt es einen Caffè und für Martina ein lecker belegtes kleines Cicchetti. Am Kanal wird ein Haus renoviert und der Bauschutt wird von einer Truppe junger Männer auf einen Kahn geladen. Wir sind ganz fasziniert und bleiben stehen um zuzuschauen. Aus drei Männern werden vier, fünf, sechs — am Ende posen acht Männer für uns und grinsen sich was. Und wir haben natürlich auch unseren Spaß. Jetzt aber weiter, es gibt noch viel zu sehen, zum Beispiel die Kirche Madonna dell‘ Orto mit zehn großformatigen Tintorettos. Und da wir in Cannaregio wohnen führt uns unser Herumschlendern natürlich auch in das allererste Ghetto mit seinem schönen Platz. Hier wurden im 16. Jahrhundert jeden Abend die Tore geschlossen und von Soldaten bewacht um zu verhindern, dass jüdische Mitbürger ihr Viertel verließen. Am nächsten Vaporettoanleger steigen wir ein und fahren zum Markusplatz, wo wir Dogenpalast, Markusdom und die Seufzerbrücke bestaunen. Aber bald wird es uns zu wuselig und wir gehen Richtung Arsenale, kaufen uns eine Pizza auf die Hand und setzen uns an ein ruhiges Plätzchen um zu essen. Gestärkt schlendern wir weiter vorbei am Torri dell Arsenale, nehmen einen Nachmittags-Caffè zu uns und stehen plötzlich wieder am Markusdom. Mit all den verwinkelten Gässchen ist es wirklich sehr leicht sich zu verlaufen. Wir verstehen den Wink des Schicksals und lassen uns im Vaporetto entlang der wunderbaren Giudecca und der hässlichen Petrochemie-Anlage zurück zum Hotel fahren. Dort ruhen wir uns eine Stunde aus und gehen dann ins Restaurant um die Ecke wo wir eine sehr leckere Pizza essen.

2. März 2026, unterwegs

Martina und ich fahren nach Venedig. Wir treffen uns abends um 20:00 h, denn wir haben zwei Plätze im Schlafwagen gebucht. Um 20:22 h rollt der Zug ein und wir marschieren vorbei an den Abteilen die für Budapest bestimmt sind, an den Abteilen die für Wien und Zagreb bestimmt sind und alle in Salzburg abgekoppelt werden und dann sind wir da. Es herrscht eine fröhliche Stimmung, der Zug ist gut gebucht und kurz darauf sitzen wir in unserem Abteil. Der „Nightjet“ ist etwas anders ausgestattet als die Waggons die in Salzburg abgekoppelt werden, es gibt z.B. keinen Saft, dafür aber Hausschuhe und Schlafmasken und in der Toilette eine Dusche. Die Schaffnerin wandelt die Sitze in ein Bett um, wir trinken unseren alkoholfreien Sekt, putzen die Zähne und dann legen wir uns schlafen.

28. Oktober 2025, unterwegs

Beim letzten Frühstück zeigt mir unser netter Kellner einen Streuer mit getrockneten Shisoblättern und empfiehlt sie auf den Reis zu streuen. Das ist vielleicht lecker. Beim Zähneputzen werfen wir wehmütig noch einen letzten Blick aus dem 18. Stock auf die Shinkansen die circa alle drei Minuten unten durchfahren. Wir packen ein paar Sachen um und dann ruhen wir uns vor dem langen Flug noch ein wenig aus.

27. Oktober 2025, Tokio

Ein Hoch auf die Drogen, ich habe sehr gut geschlafen und es geht mir wieder viel besser. Nach dem Frühstück fahren wir in den Stadtteil Ikebukuro und unterwegs plaudere ich mit einer Mitfahrerin über die Mumins, die hier sehr populär sind und ihre Tasche auf der PEZ-Spender abgebildet sind. In Ikebukuro wollen wir zu einem Skechers-Laden, denn Boris hat dort ein paar schöne Schuhe gesehen, aber weil wir zu früh dran sind, gehen wir noch ein letztes Mal in den „Daiso“ und kaufen Verpackungsmaterial für die Schallplatten. Und dann geht es zu den Schuhen, wo ich tatsächlich auch ein Paar finde. Danach trennen sich unsere Wege wieder und ich gehe in die „Loft“ Filiale in der ich noch nicht gewesen bin. Und tatsächlich werde ich wieder fündig, erst bei den Lebensmitteln und dann in der Papeterie. In Kyoto hatte ich im „Loft“ nämlich wunderhübsche Schreibblöcke gesehen, konnte mich aber unter den drei Designs nicht entscheiden und habe dann in den anderen Tokio-Filialen vergeblich danach gesucht. Und hier sind sie plötzlich, nur entscheiden kann ich mich immer noch nicht, deswegen nehme ich alle drei und noch ein T-Shirt mit dem coolen Katzendesign von dem ich schon einen Anstecker habe. Jetzt aber genug geshoppt, ich fahre nach Harajuku, denn dort soll es nette Cafés geben. Zuerst stehe ich auf einer riesigen Straße mit teuren Geschäften. Hier befindet sich auch das verspiegelt Gebäude in das eine Grünfläche eingebaut wurde, da muss ich natürlich hinauf. Wieder unten, biege ich ab in eine der vielen kleinen Seitenstraßen mit winzigen Läden und Restaurants. Und tatsächlich sehe ich bald ein Schild auf dem „Jazz & Coffee“ steht, das klingt gut. Ich kletterer eine steile Treppe hinauf und stehe im „Jazz Union“, einer winzigen Jazz Kissa und weil es heute so sonnig ist, bestelle ich einen Iced Latte und höre eine Weile Musik. Anschließend mache ich mich auf Richtung Hotel, setze mich aber noch ein Weilchen in den Hibiya Park um zu lesen. Langsam wird es dunkel, ich gehe die paar Meter zum Hotel und bin plötzlich mitten im Filmfestival-Gewimmel, der rote Teppich ist ausgerollt, die Presse steht bereit, bestimmt kommt bald ein Star. Da leider keiner mein Autogramm will, gehe ich auf unser Zimmer, kurz darauf kommt Boris und wir planen unser letztes Abendessen in Japan. Unsere Wahl fällt auf das „Old Delhi“, eine gute Wahl, das Essen ist vorzüglich. Auf dem Heimweg sehen wir, dass der rote Teppich bereits aufgerollt ist.

26. Oktober 2025, Tokio

Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Frösteln und eine leicht erhöhte Temperatur mit einer entsprechenden vorausgegangenen Nacht — ich nehme eine Tablette und bleibe vorläufig mal im Bett, während Boris zum Antique Market loszieht. Um 15 Uhr stehe ich auf und mache mich auch auf zum Antique Market um mir etwas Bewegung zu verschaffen. Der findet aber leider heute gar nicht statt und ich gehe weiter zum Ginza „Loft“, aber dort finde ich nichts was ich noch „brauche“ und merke auch, dass ich doch noch nicht fit bin, also gehe ich heim. Um 18 Uhr kommt Boris und zieht gleich wieder los um Salat und Onigiri, Reispäckchen zu holen. Als Nachtisch eine Schmerztablette und ich reise ab ins Schlummerland.

25. Oktober 2025, Tokio

Heute wollen wir direkt nach dem Frühstück zum Tokyo City Fleamarket der allerdings im Stadtteil Shinagawa stattfindet. Entweder wir nehmen die Metro und sind eine Stunde unterwegs oder wir kaufen Tickets für Japan Rail und die Monorailbahn und sind in einer halben Stunde da. Da das Wetter immer schlechter wird, entscheiden wir uns für den kürzeren Weg und so fahre ich endlich mal mit einer Monorailbahn. Der Flohmarkt ist nur zum Teil überdacht und die Händler im Freien packen zum Teil schon wieder ein. Wir merken schnell, dass, wie meistens, sehr viel Bekleidung verkauft wird und trennen uns daher für den Tag. Ich schaue mir in Ruhe alles an, denn eigentlich bin ich nur zum gucken da, ich brauche ja nichts. Gegen halb ein Uhr mache ich mich auf den Weg zu einer Metrostation und da ich ja Zeit habe, nehme ich wieder mal kleine Straßen und freue mich an hübsch bepflanzten Gärten und der Normalität eines Vororts. Bei einem kleinen Tempel mache ich Halt und schaue mir den Friedhof an. Bald geht es mit der Metro weiter und kurz nach 15 Uhr stehe ich vor dem entzückenden Café „Apple“. Leider sind alle fünf Tische und auch die fünf Plätze an der Theke besetzt, aber hier will ich unbedingt Pause machen, also frage ich, ob ich draußen warten kann. In dem Moment wird ein Tisch frei, zwei Damen werden von der Theke umquartiert und ich bekomme dort einen Platz. Ich dachte ja immer, Japan sei das Land des grünen Tees und das ist auch nicht falsch, aber es ist, vor allem in Tokio, auch das Land des Kaffees. Selbst so kleine Cafés wie das „Apple“ bieten Kaffee aus verschiedenen Regionen und in diversen Röstungen an. Für Banausen wie mich, die ihren Kaffee mit Milch ruinieren, gibt es allerdings nur die Standardröstung. Getrunken wird hier meist Filterkaffee und ich schaue dem älteren Besitzer fasziniert zu, wie er pro Tasse eine Portion Bohnen direkt in den Filterbeutel mahlt, die Tasse mit heißem Wasser vorwärmt und dann einen kleinen Filter auf die Tasse setzt und den Kaffee aufbrüht. Zum Kaffee gibt es für mich eine leckere Walnuss-Tarte mit braunem Zucker. Inzwischen hat es sich so eingeregnet, dass ich nur noch heim möchte. Im Hotel schreibe ich meinen Blog und dann kommt auch schon Boris. Zum Abschluss des Tages gehen wir in die Food Hall des nahen Einkaufszentrums zu „Mr. Farmer“ Veggi Burger essen, Boris lädt ein. Zusammen mit dem „International Film Festival“ finden gerade die „Music Days“ statt, deshalb spielt eine Big Band Swing und es wird dazu getanzt und begeistert geklatscht.

24. Oktober 2025, Tokio

Nach dem Frühstück ziehen wir wieder getrennter Wege los. Bei mir stehen heute ganz verschiedene Ziele auf dem Plan. Zuerst geht es zum Pokémon Center, denn ich habe versprochen ein paar Sammelkarten mitzubringen. Im Laden läuft laute Musik, überall gibt es quietschbunte Kuscheltiere und kleine Figuren und es ist unglaublich viel los. Zum Glück hilft mir eine nette junge Kundin, sonst hätte ich anstatt der Karten nämlich Hüllen gekauft. Ich stelle mich an und nach 30 Minuten Wartezeit bitte ich den Kassierer mir die jeweils limitierte Anzahl der neuesten zwei Sets zu geben. Mein nächstes Ziel ist der Tokyo Tower und die darin befindlichen Souvenirläden. Der buddhistische Zojoji Tempel liegt auf dem Weg, er ist wunderschön und ich nehme mir etwas Zeit um einfach nur zu sitzen und zu schauen. Dann geht es weiter, ich komme an einem der vielen Polizistenhäuschen vorbei und kurz darauf stehe ich im ersten der vielen Souvenierläden und nachdem ich alle weiteren angeschaut habe, erstehe ich ein paar Dinge und gehe schnell wieder. Vor dem Tower sind kleine Zelte aufgebaut, es wird das Kerzenfestival gefeiert und man kann auch hier alles mögliche kaufen. Aber ich will erstens raus aus dem Nieselregen und zweitens meinen Kaffee. Ich schlängele mich durch Seitenstraßen, über einen Kanal und bald sitze ich im Café „_is life“. Zum Kaffee gibt es eine knusprige, aber sehr süße Waffel und ein wenig Recherche, denn heute will ich mal in einen Plattenladen. „HMV“, der Laden meiner Wahl hat eine Filiale beim „Scrambel Crossing“, der verrückten Kreuzung in Shibuya. Nachdem ich mich endlich zum Laden durchgekämpft habe, sagt man mir, dass es Vinyl nur in der anderen Filiale gibt. Zum Glück liegt „Tower Records“ direkt vis à vis. Aber die Platten die ich suche sind entweder ausverkauft oder irre teuer. Also kaufe ich auf gut Glück eine andere Platte und mache mich auf den Heimweg. Zum Abendessen gibt es wieder Salat und Reis.